Molke

Molke ist die flüssige Restsubstanz, die bei der Käseherstellung entsteht, wenn Milch mit Lab oder Säure zum Gerinnen gebracht wird und sich der feste Käsebruch von der Flüssigkeit trennt. Sie enthält neben Milchzucker und Mineralstoffen auch einen kleinen, aber wertvollen Anteil an Eiweiß, das sogenannte Molkenprotein.

Früher galt Molke in der Käseindustrie vor allem als Nebenprodukt mit geringem eigenständigen Wert. Heute wird sie in mehreren Schritten gefiltert und getrocknet, um daraus ein eiweißreiches Pulver zu gewinnen, das unter dem Namen Whey-Protein bekannt ist.

Bedeutung für Ernährung und Sport

Molke bildet die Grundlage für Whey-Protein, eine der bekanntesten Eiweißquellen im Kraftsport. Das daraus gewonnene Eiweiß enthält alle essentiellen Aminosäuren in einem für den Körper günstigen Verhältnis und wird vergleichsweise schnell verdaut. Je nach Filtrationsgrad entstehen unterschiedliche Formen wie Konzentrat, Isolat oder Hydrolysat mit unterschiedlichem Protein- und Laktosegehalt.

Für Menschen, die auf eine schnell verfügbare Proteinquelle rund um das Training setzen, ist ein aus Molke gewonnenes Pulver eine praktische Option. Wie Molke genau zu Proteinpulver verarbeitet wird und welche Unterschiede es zwischen den Formen gibt, erklärt der Whey-Protein-Ratgeber. Auch außerhalb von Shakes findet sich Molkenprotein in manchen Milchprodukten wieder, wenn auch in geringerer Konzentration als im reinen Pulver.

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