Fisch

Fisch liefert je nach Art unterschiedliche Mengen an Eiweiß, häufig in einer Größenordnung von etwa 18 bis 22 g je 100 g. Man unterscheidet grob zwischen magerem Fisch wie Kabeljau oder Seelachs und fettreicherem Fisch wie Lachs oder Makrele, der zusätzlich Omega-3-Fettsäuren enthält. Auch die Zubereitungsart beeinflusst den Nährwert kaum, ob gedünstet, gebraten oder gegart bleibt der Eiweißgehalt weitgehend gleich.

Das Eiweiß im Fisch weist ein vollständiges Aminosäureprofil auf und gilt als gut verdaulich. Da Fisch von Natur aus wenig Bindegewebe enthält, wird er im Vergleich zu manchen Fleischsorten als besonders zart und schnell gar empfunden. In der Praxis eignet sich Fisch für Mahlzeiten mit hohem Eiweißanteil bei überschaubarem Kaloriengehalt, besonders bei mageren Sorten. Für eine ausgewogene Ernährung wird häufig empfohlen, regelmäßig sowohl mageren als auch fettreicheren Fisch einzuplanen.

Ein Vergleich zu weiteren tierischen Eiweißquellen findet sich in den Einträgen Geflügel und Eier. Einen Überblick über eiweißreiche Lebensmittel insgesamt bietet die Seite Eiweißreiche Lebensmittel.

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