Erbsenprotein wird aus gelben Erbsen gewonnen, deren Eiweiß durch Mahlen und anschließende Extraktion isoliert wird. Es zählt zu den in Proteinpulvern am häufigsten verwendeten pflanzlichen Proteinquellen, unter anderem weil Erbsen zu den weniger häufig allergieauslösenden Lebensmitteln zählen.
In der Praxis weist Erbsenprotein ein im Vergleich zu tierischen Proteinen etwas schwächeres Aminosäuremuster auf, insbesondere bei der Aminosäure Methionin. Deshalb wird Erbsenprotein häufig mit anderen pflanzlichen Quellen wie Reisprotein kombiniert, deren Aminosäuremuster sich gut ergänzt. Geschmacklich und in der Textur hat sich Erbsenprotein in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt.
Eine passende Kombination beschreibt der Eintrag Reisprotein, allgemein zu Mischungen aus mehreren pflanzlichen Quellen der Eintrag Mehrkomponentenprotein, praktische Hinweise bietet der Ratgeber Veganes Protein Ratgeber.
