Nüsse und Samen wie Mandeln, Erdnüsse, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne bestehen zu einem großen Teil aus Fett, enthalten daneben aber auch nennenswerte Mengen an pflanzlichem Eiweiß, häufig in einer Größenordnung von etwa 15 bis 25 g je 100 g je nach Sorte. Auch wenn der Eiweißanteil im Vergleich zu klassischen tierischen Quellen geringer ausfällt, tragen Nüsse und Samen im Alltag spürbar zur Gesamtzufuhr bei.
Wegen des hohen Fett- und damit Energiegehalts werden Nüsse und Samen meist in kleineren Portionen verzehrt, etwa eine Handvoll, statt als alleinige Eiweißquelle einer Mahlzeit. Sie eignen sich gut, um pflanzliche Gerichte, Müsli oder Salate zu ergänzen, und liefern neben Eiweiß auch Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren. Geröstete und ungeröstete Varianten unterscheiden sich geschmacklich, ernährungsphysiologisch bleibt der grundlegende Nährstoffgehalt jedoch ähnlich.
Wie sich Nüsse und Samen mit anderen pflanzlichen Proteinquellen kombinieren lassen, beschreibt der Ratgeber Pflanzliche Proteinquellen kombinieren. Ein verwandtes pflanzliches Fett- und Eiweißprodukt beschreibt der Eintrag Hanfprotein.
