Hülsenfrüchte sind die Samen von Pflanzen aus der Familie der Schmetterlingsblütler, zu denen unter anderem Linsen, Bohnen, Kichererbsen und Erbsen gehören. Sie enthalten neben Kohlenhydraten und Ballaststoffen auch nennenswerte Mengen an pflanzlichem Eiweiß, gekochte Linsen liefern etwa 9 g Protein je 100 g. Neben Eiweiß liefern Hülsenfrüchte auch komplexe Kohlenhydrate und einen hohen Ballaststoffanteil, was sie zu einer vielseitigen Basis für Mahlzeiten macht.
Da pflanzliches Eiweiß in einzelnen Aminosäuren, etwa den schwefelhaltigen Aminosäuren, oft geringer ausfällt als bei tierischen Quellen, wird empfohlen, Hülsenfrüchte mit Getreide oder anderen pflanzlichen Proteinquellen zu kombinieren, um ein möglichst vollständiges Aminosäureprofil zu erreichen. Diese Kombination lässt sich einfach im Alltag umsetzen, etwa durch Linsen mit Reis oder Kichererbsen mit Vollkornbrot. Getrocknet, in Dosen oder als Mehl verarbeitet lassen sie sich in Suppen, Salaten, Currys oder Aufstrichen vielseitig einsetzen.
Wie sich pflanzliche Proteinquellen sinnvoll ergänzen lassen, beschreibt der Ratgeber Pflanzliche Proteinquellen kombinieren. Einen Überblick über eiweißreiche Lebensmittel insgesamt bietet die Seite Eiweißreiche Lebensmittel.
