Elektrolyte sind Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Magnesium und Chlorid, die im Körper elektrisch geladen vorliegen und für die Reizweiterleitung in Nerven und Muskeln sowie für den Flüssigkeitshaushalt wichtig sind. Sie werden über die Nahrung, insbesondere über Salz und viele Lebensmittel, aufgenommen.
Beim Schwitzen verliert der Körper neben Wasser auch Elektrolyte, vor allem Natrium. Wie stark dieser Verlust ausfällt, unterscheidet sich individuell stark, abhängig von Schweißrate, Trainingsdauer und Umgebungstemperatur. Ein spürbares Ungleichgewicht kann sich unter anderem in Muskelkrämpfen oder Konzentrationsschwierigkeiten äußern.
Bedeutung für Ernährung und Sport
Bei längerer oder intensiver Belastung, besonders bei Hitze, kann der reine Wasserausgleich nicht ausreichen, wenn gleichzeitig größere Mengen an Elektrolyten verloren gehen. Sportgetränke enthalten deshalb neben Kohlenhydraten meist auch eine Mischung aus Natrium und weiteren Mineralstoffen, um den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt während des Trainings zu unterstützen.
- Natrium für den Flüssigkeitshaushalt
- Kalium für die Muskelfunktion
- Magnesium für Nerven und Muskeln
Für kürzere oder moderate Trainingseinheiten reicht meist normales Wasser aus, bei längeren, schweißtreibenden Belastungen kann ein gezielter Elektrolytausgleich sinnvoll sein. Mehr dazu erklärt der Ratgeber Sportgetränke. Wie stark der eigene Bedarf ausfällt, lässt sich am besten anhand von Trainingsdauer, Witterung und dem individuellen Schweißverlust einschätzen.
