Eisen

Eisen ist ein Spurenelement, das vor allem für den Sauerstofftransport im Blut über das Hämoglobin sowie für zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt wird. Man unterscheidet zwischen Hämeisen aus tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, das der Körper gut aufnehmen kann, und Nicht-Hämeisen aus pflanzlichen Quellen wie Hülsenfrüchten oder Vollkornprodukten, dessen Aufnahme schwankt.

Vitamin C aus der gleichen Mahlzeit kann die Aufnahme von pflanzlichem Eisen verbessern, während bestimmte Inhaltsstoffe wie Phytate oder Tannine aus Tee und Kaffee sie hemmen können. Ein Eisenmangel gehört zu den weltweit häufigsten Nährstoffmängeln und wird über eine Blutuntersuchung festgestellt.

Bedeutung für Ernährung und Sport

Ausdauersportlerinnen und Ausdauersportler gelten als Risikogruppe für einen niedrigen Eisenstatus, unter anderem durch erhöhten Bedarf und gelegentliche kleinere Blutverluste im Verdauungstrakt bei intensiver Belastung. Ein unzureichender Eisenstatus kann sich auf die Leistungsfähigkeit und die allgemeine Erschöpfung auswirken.

Eine Eisenergänzung sollte grundsätzlich nicht ohne vorherige ärztliche Abklärung und Bestätigung eines tatsächlichen Mangels erfolgen, da eine zu hohe Eisenzufuhr den Körper ebenfalls belasten kann. Frauen im gebärfähigen Alter und Ausdauersportler lassen ihren Eisenstatus daher am besten regelmäßig überprüfen. Weitere Mineralstoffe mit sportlicher Relevanz erläutert der Ratgeber Mineralien.

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