Glutaminsäure

Glutaminsäure, auch Glutamat genannt, ist eine nicht essentielle Aminosäure, die im Körper vielfältige Aufgaben übernimmt, unter anderem im Energiestoffwechsel und als Ausgangsstoff für die Bildung anderer Aminosäuren wie Glutamin. Sie kommt in nahezu allen eiweißhaltigen Lebensmitteln in relevanten Mengen vor.

In gebundener Form, also als Bestandteil von Proteinen, unterscheidet sich Glutaminsäure von freiem Glutamat, das unter anderem als Geschmacksverstärker bekannt ist und in manchen verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt wird. Beide Formen werden vom Körper grundsätzlich ähnlich verstoffwechselt.

Bedeutung für Ernährung und Sport

Als mengenmäßig eine der am häufigsten vorkommenden Aminosäuren in der Nahrung trägt Glutaminsäure zur allgemeinen Proteinversorgung und zum Energiestoffwechsel bei. Eine gezielte Ergänzung mit isolierter Glutaminsäure spielt im Sportbereich kaum eine Rolle, da der Bedarf über eine normale, proteinreiche Ernährung bereits gedeckt wird.

Bekannter im Sportkontext ist die verwandte Aminosäure Glutamin, die aus Glutaminsäure gebildet werden kann und eigenständig diskutiert wird, etwa im Zusammenhang mit der Darmgesundheit. Mehr dazu erklärt der Ratgeber Glutamin. Beide Aminosäuren stehen stoffwechselseitig in engem Zusammenhang, werden in der Sporternährung aber unterschiedlich betrachtet und getrennt voneinander untersucht, da sich ihre jeweilige Rolle im Stoffwechsel unterscheidet.

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